Pfarrball 2016 am 25. Januar 2016

Zum sehr gut besuchten Pfarrball im Saal des Cafe Eglise begrüßte die Gäste für den Pfarrgemeinderat Andreas Mühlhofer als Orientale mit Turban. Auch die meisten Besucher hatten sich entsprechend dem Motto „Tausendundeine Nacht“ verkleidet. Die Band „BarBeQue“ verstand es schnell, die Tanzbegeisterung zu wecken, wobei sich auch die „Scheichs“ trotz ihrer langen Gewänder eifrig beteiligten. Schon gegen 22 Uhr erreichte die Stimmung einen ersten Höhepunkt durch den Auftritt der bezaubernden Marchinger Showgirls, die wieder durch Pfarrer Martin Stempfhuber eingeladen waren, sich bei ihm persönlich dafür bedankten und ihr Kommen zum nächsten Pfarrball bereits zusagten. Ihre Tanzkunst mit artistischen Momenten begeisterte, wobei sie in die Welt des Zirkus entführten. Dazu bauten sie tatsächlich ein „Zirkuszelt“ auf, in dem sie unbemerkt blitzartig die Kostüme wechselten. Tanzpyramiden, Lichtjonglieren, Saltos usw. wechselten sich ab. Rhythmisches Klatschen des Publikums begleitete die Darbietungen. Sie kamen gern dem Ruf nach Zugaben nach. Kurz vor Mitternacht gab es dann die mit Spannung erwartete Einlage, die Pfarrer Martin Stempfhuber selbst als „Imam“ gestaltete, unterstützt durch die Gemeindereferentin Rita Rosemeier und ein stimmgewaltiges „Kamel“, in dem der Größe nach zumindest Pfarrgemeinderat Stephan Metzger und ein „Hinterteil“ steckten. Thema der Einlage: Belebung einer „Wunderlampe“, die aber einer Gießkanne ähnelte. Das Ergebnis war, dass der „Lampengeist“ sich als Frau Rosemeier herausstellte. Der „Lampengeist“ gab dann als orientalischer Lehrmeister dem „Imam“ alias Pfarrer Stempfhuber gute Tips für seine Gottesdienste in „Sankt Jussuf“. Vor allem sollte er bald ein Casting in der Kirche veranstalten, um einen zeitgemäßen Schwung in die Kirche zubringen. Die Band gab auch nach Mitternacht ihr Bestes. Der Gitarrist führte sogar die bei dieser Stimmung nicht mehr zu stoppende Polonaise an. Das Tanzvolk verschwand dann teils vorübergehend in Bar und Cafe. Insgesamt blieb beim Jungvolk, aber auch bei den nicht mehr ganz jungen Ballbesuchern wohl kaum ein Musikwunsch von Rock bis Pop, gemischt mit etwas bayerischer Folklore, unerfüllt, bei diesem ersten Höhepunkt des Brandler Faschings.( Astrid Christl-Sorcan)